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Am Strand bei Ada Foah (Foto: EMS/Engelmann)
Am Strand bei Ada Foah (Foto: EMS/Engelmann)
12. Dezember 2018

Meine erste Reise

Katharina

Katharina

Ghana
leistet ihren Freiwilligendienst in einer Berufsschule
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Ich habe zum ersten Mal seit meiner Ankunft in Kumasi die Stadt wieder verlassen!

Donnerstag nachmittags ging es ganz spontan los, mit dem Trotro zu meiner Mitfreiwilligen Carola nach Agogo. Dort verbrachten wir einen lustigen Abend und am nächsten Morgen (ein Feiertag) fuhren wir mit Ruedi, Bernhard und Kwaku von Agogo über Accra nach Sogakope, einem kleinen Ort am Volta Fluss.

Ruedi und Bernhard sind in dem Verein "Ghana Switzerland Hospital Technicians" (www. gsht.ch), der in Ghana Krankenhäuser technisch unterstützt, unter Anderem das Comboni Krankenhaus in Sogakope. Sie arbeiten auch im Krankenhaus in Agogo und dort hat Carola sie kennengelernt. Sie hatten uns eingeladen, das Wochenende mit ihnen in Sogakope zu verbringen.

Wir schliefen im Gästehaus des Krankenhauses, das war wirklich sehr schön und das Essen war unglaublich lecker! Wir futterten uns durch Mangos, Ananas, Wassermelonen, Reis, Eier, verschiedene Soßen, verschiedene Pizzen, Polenta, Crêpes, Brote mit Butter und Käse, Spaghetti, Pesto, Tomatensauce, Oliven, Bratkartoffeln, Salat und Haferflocken bis wir fast platzten. Ruedi führte Carola und mich durch das Krankenhaus und zeigte uns, was sie alles gebaut haben, was sehr interessant war.

Am Samstag fuhren wir alle zusammen mit Elizabeth (sie arbeitet im Gästehaus und ist super nett) an den Strand nach Keta. Dort schwammen wir und sammelten Muscheln. Das Meer war so warm, dass man einfach reinspazieren konnte, so was habe ich noch nie erlebt. Na ja, ich war ja auch noch nie in der Nähe des Äquators schwimmen.

Sonntag fuhren wir nach Ada Foah, ein traumhaftes Dorf. Die Häuser stehen unter Palmen auf dem Sand zwischen Lagunen. Auf dem Weg zum Strand kamen wir an einer Trommel- und Tanzgruppe vorbei, die gerade probte, und wir durften zusehen. Das fanden wir auch ganz klasse. Am Strand angekommen schwammen Elizabeth, Carola und ich abwechselnd im Meer und im Volta-Fluss, der an dieser Stelle in den Atlantik mündet.

Montags morgens nach Morgenandacht im Krankenhaus und Frühstück machten Carola und ich noch einen Spaziergang durch Sogakope und kauften ein Oware-Spiel. Dieses ghanaische Spiel hatte Elizabeth uns am Abend vorher beigebracht und es macht uns total viel Spaß. Der Verkäufer spielte ein paar Runden gegen Carola, doch leider mussten wir bald gehen, weil wir noch eine ca. 8-stündige Heimreise vor uns hatten. Wieder im Gästehaus aßen wir noch zu Mittag und dann verabschiedeten wir uns von Ruedi und Elizabeth. Mit Bernhard und Kwaku ging es nach Accra, wo Carola und ich den Bus zurück nach Hause nahmen.

Zuhause in Kumasi angekommen, stellte ich fest, dass ich von meiner Gastfamilie, meinen Mitbewohnern und einigen Lehrern schon richtig vermisst worden war, was mich natürlich auch freute.

Das Wochenende war voller spontaner und neuer Begegnungen, ganz toll und ich hoffe, dass wir uns alle bald wiedersehen!

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Carola und der Verkäufer bei einer Runde Oware (Foto: EMS/Engelmann)
Carola und der Verkäufer bei einer Runde Oware (Foto: EMS/Engelmann)
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Ruedi und Carola vor dem Gästehaus (Foto: EMS/Engelmann)
Ruedi und Carola vor dem Gästehaus (Foto: EMS/Engelmann)

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